Tanzwissenschaft

Wie ein Diplom-Sportlehrer als  weisungsgebundene Lehrkraft für besondere Aufgaben mit gerade mal 6 Semestern Studium an der Sporthochschule Köln ohne Staatsexamen, Promotion und Habilitation aufgrund falscher Anhaben promotionsberechtigt und Institutsleiter wurde, hat ein renommierter Wissenschaftsjournalist am 20.3.2013 aufgedeckt. Dieser Lehrkraft für besondere Aufgaben war es mit Hilfe seiner Ehefrau, einer ebenfalls von meinem Vorgänger in eine Lebenszeitstelle gehievten Lehrkraft für besondere Aufgaben, mit jahrelangen Intrigen, Aufhetzen von arglosen Studierenden  und Boykott meiner Lehrveranstaltungen gelungen, das Institut für Musik- und Tanzpädagogik zu ruinieren, so dass sich das Ministerium zum Eingreifen genötigt sah und mir unter ausdrücklicher Entschuldigung für das vom Rektor der Sporthochschule geduldete und gar forcierte unsägliche Verhalten dieser Lehrkraft angeboten hatte, unter Wahrung meiner Rechte in Köln meine Lehrtätigkeit an der Universität Münster durchzuführen. Dieses Angebot hatte ich dankbar angenommen. Näheres dazu ist  der von der Sporthochschule genehmigten Schrift "Rudelmentalität als Substanz von Bewegungskultur - Zur Tanzpädagogik in der Kölner Sportlehrerausbildung. Ein Diskussionsbeitrag zur Qualität der Lehre im Schatten Carl Diems." Münster 1999.

Die professionelle Ausbildung in Musik, Tanz und Theater findet traditionellerweise fast ausnahmslos an Musikhochschulen statt. Da die Ausbildung bereits in jungen Jahren, also viele Jahre vor der Aufnahmeprüfung beginnt, haben Absolventen anderer Ausbildungseinrichtungen häufig nur in schlecht bezahlten Randbereichen der freien Marktwirtschaft eine gewisse Chance.

Die meisten Lehrpläne an Schulen enthalten tanzpädagogische Aspekte. Musik- und Sportlehrer können während ihres Studiums Kenntnisse dazu erwerben. Gesellschaftstanz lernt man hauptsächlich in Tanzschulen.

Zur gründlichen Ausbildung gehört auch die Reflexion - insbesondere in der universitären Tanzpädagogik, in der neben dem fachspezifischen Training und der Berücksichtigung adressatenspezifischer Gegebenheiten auch die Tanzanalyse den ihr gebührenden Platz einnehmen muß, soll der Tanz nicht nur körperlich beherrscht, sondern auch in seiner Eigenheit verstanden werden.

Tanzwissenschaft läßt sich analog zur Musikwissenschaft mit ihrer seit 1885 bestehenden Gliederung in Tanzgeschichte und systematische Tanzwissenschaft einteilen. Zu letzterer zählen Tanzpädagogik und Tanzpsychologie. Wie Musiktherapie als Disziplin der Angewandten Musikpsychologie gilt, so gilt auch die praxisbezogene wissenschaftliche Tanztherapie als Disziplin der Angewandten Tanzpsychologie. Von tanzpsychologischen Kenntnissen profitieren Tanzpädagogik und Tanztherapie.

Zu diesem Zweck wurde am 28. November 1999 in Köln die Internationale Gesellschaft für Tanzpsychologie e. V. gegründet. Sie kümmert sich um eine breitere Berücksichtigung tanzpsychologischer Aspekte im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen. Publikationsorgan ist die Zeitschrift MTK. Die Mitgliedschaft ist kostenlos, jedoch mit der Erwartung von Anregungen und Erfahrungsberichten verbunden (Zuschrift). Mitglieder sind herzlich willkommen.    

Tanztherapie als Angewandte Tanzpsychologie kann berufsbegleitend in Münster studiert werden. Hinweise zum Weiterbildungsstudium Tanztherapie: www.tanztherapie.net.

Tanz in Verbindung mit Musik unter musik- und tanzpsychologischer Ausrichtung wird gelehrt im berufsbegleitenden Weiterbildungsstudium Angewandte Musikpsychologie: www.musiktherapie-info.de 

Die Geschichte der Tanztherapie in Deutschland wird von interessierter Seite bewusst falsch dargestellt. Hier die notwendige Aufklärung: Zur Geschichte der universitären Tanztherapie.

Von Prof. Dr. Dr. K. Hörmann betreute und zugängliche Dissertationen: Kahl, Drewniok, Bettag, Michael, Kang, Lee. Weitere auf Anfrage.

© Univ.-Prof. Dr. Dr. Hörmann
ehem. Leiter des Instituts für  Musik- und Tanzpädagogik und des Bereichs Musik- und Tanztherapie
Deutsche Sporthochschule, 50927 Köln


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